Bern, 23. Januar 2012 – Im fasnächtlichen Gedränge kommt es regelmässig zu Brandunfällen und -verletzungen. Gefährlich wird es, wenn die leicht brennbaren Dekorationen und Kostüme mit offenen Flammen von Raucherwaren oder Fackeln in Kontakt kommen. Für die kommenden Fasnachtstage rät die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung deshalb zur Vorsicht und gibt Sicherheitsempfehlungen.
Die Stoffe und Materialien von Fasnachtskostümen sind oftmals leicht entflammbar. Einige Stoffe wie Nylon oder Tüll schmelzen, wenn sie mit Feuer in Kontakt kommen, und hinterlassen auf der Haut schwere und schmerzhafte Verletzungen. Für Fasnachtskostüme sollen laut BfB nur schwer entflammbare Stoffe verwendet werden. Die Behandlung der Kostüme mit Flammenschutzmittel, die in Drogerien erhältlich sind, bietet einen zusätzlichen Schutz.
Gleichzeitig warnt die BfB vor Dekorationsmaterial, das leicht entzündbar ist und schnell brennt. Auch Dekorationen sollten mit flammenhemmenden Mitteln behandelt werden. Nicht geeignet für die Fasnacht sind Laternen und Fackeln. Im Gedränge stellen sie eine besondere Brand- und Verletzungsgefahr dar.
Weitere Informationen zu den Brandgefahren an der Fasnacht geben die BfB-Merkblätter, die unentgeltlich bezogen werden können: Telefon 031 320 22 20 oder www.bfb-cipi.ch.
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